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Rückblick Kirchenkonzert 2018

Wernli Roman 10.11.2018

Am Sonntag, 4. November 2018 fand das alljährliche Konzert in der reformierten Kirche der Musikgesellschaft Eintracht Windisch statt. Dirigent Pascal Gruber hat mit den Einträchtlern wiederum ein spannendes und abwechslungsreiches Programm einstudiert. Von den bis auf den letzten Platz besetzten Rängen liessen sich die Musikantinnen und Musikanten natürlich motivieren und präsentierten ein äusserst gelungenes Konzert! Eröffnet wurde dieses mit einer musikalischen Reise zur sagenumwobenen Insel „Atlantis“, die nach Platons Sage innerhalb eines Tages im Meer versunken sein soll. Für die nächsten beiden Stücke übergab Pascal Gruber den Taktstock an den Vizedirigenten Roman Wernli, welcher das Publikum mit „Voice of the Vikings“ in die Zeit der Vikinger mitnahm. Wenn man genau zuhörte, konnte man erkennen, wie sich die Vikinger mit ihren kunstvoll geschnitzten Schiffen aufmachten, um die Welt zu erobern. Zurück in ruhigerem Fahrwasser erklang nun Stal Himmel, ein Stück des schottischen Komponisten Alan Fernie. Die musikalische Reise wurde im hohen Norden Dänemarks fortgesetzt, wo man den Trollen und Elfen in Edvard Griegs Werk „March of the Trolls“ auf die Spur kam. Als Hauptwerk präsentierte die Eintracht „Terra Pacem“ von Mario Bürki, welches den Wunsch der Menschheit beschreibt, gesamtheitlichen Frieden unter allen Völkern dieser Erde zu erlangen. Dank der spannenden Ausführungen von Natalie Lussi, welche wiederum gekonnt und souverän durchs Konzertprogramm führte, spürte das Publikum eindrücklich den Herzschlag der Erde und die Spirale zwischen Krieg und Frieden. Sanftere Töne erklangen in Robert Schumanns „Träumerei“. Den offiziellen Abschluss des diesjährigen Kirchenkonzertes bildete „das grosse Tor von Kiev“, welches der letzte Satz aus Modest Mussorgskys Werk „Bilder einer Ausstellung“ ist. Den tosenden Applaus verdankte die Eintracht mit fliessenden Melodien des choralartigen Stückes „Benediction“. Noch einmal dankten die Besucher mit einem langen Schlussapplaus, bevor sie die Kirche beglückt und bereichert verliessen.